Der Fachbereich LEBEN und seine Einrichtungen in Bad Tölz

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 "Rosenwinkel" – Sozialtherapeutisches Wohnen

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Im „Sozialtherapeutischen Wohnen Rosenwinkel“ wohnen und leben Menschen mit einer psychischen Erkrankung gemeinsam in einer therapeutischen Gemeinschaft. Durch unsere verschiedenen Wohn- und Betreuungsangebote unterstützen wir unsere Bewohner direkt in ihrer Lebenswelt und ihren individuellen Zielen. Dabei ist es uns sehr wichtig ein Gefühl von Zuhause-sein zu vermitteln und eine gesunde Balance zwischen Lebensqualität, persönlicher Entwicklung und psychischer Stabilität zu unterstützen.

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"Florida" – Differenzierte Wohnangebote

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Das Differenzierte Wohnen Florida umfasst ein vielseitiges Spektrum an Wohn- und Betreuungsformen mit den Zielen der Beheimatung, individuellen Förderung und Unterstützung seiner BewohnerInnen. Die Betreuten werden in ihrer Lebensqualität, ihrer psychischen Stabilität und ihrer Entwicklung gestärkt und gefördert, um maßgeblich ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichen im Verbund und externen Stellen besteht die Möglichkeit eine gewünschte Beschäftigung, ein Praktikum, eine Zuverdienststelle oder  eine Ausbildungsstelle zu finden.

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„Aufwind“ - Tagesstätte

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Die Tagesstätte „Aufwind“ ist eine offene, gemütliche und moderne Begegnungsstätte für Menschen, die unter einer seelischen Belastung leiden, sich in einer Lebenskrise befinden oder eine psychische Erkrankung haben. Wir bieten Raum und Unterstützung zum Kennenlernen, in Gesellschaftsein, Möglichkeiten der Tagesgestaltung und Alltagsbewältigung.

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"Haus Sonnenschein" - Sozialtherapeutisches Wohnen für Senioren

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Im Haus Sonnenschein wohnen und leben Menschen ab 60 Jahren mit einer psychischen Erkrankung. Das Konzept orientiert sich an einer familienähnlichen Hausgemeinschaft, in der das Normalitätsprinzip gelebt wird. Durch die Verknüpfung von Leben, Wohnen und bei Bedarf pflegerische Unterstützung kann die Einzelne bzw. der Einzelne nach seinen Fähigkeiten, Wünschen und Bedürfnissen leben. Mit viel Zuwendung und Wärme versuchen wir einen ruhigen Alterswohnsitz zu schaffen.

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Kulturcafè

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Das Kulturcafè ist ein Projekt des Fachbereichs, das allen offen steht: KlientInnen und interessierten Besucherinnen.
Wir bieten regelmäßiges Catering mit Kaffee und Kuchen sowie kulturelle Veranstaltungen.
Und: man kann es auch mieten!

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Unsere Standorte und AnsprechpartnerInnen

"Rosenwinkel" - Sozialtherapeutisches Wohnen

Einrichtungsleitung: Frau Finck
Ludwigstr. 37-39
83646 Bad Tölz
Tel.: 08041 - 766 4402

"Florida" - Differenzierte Wohnangebote

Einrichtungsleitung: Frau Müller
Ludwigstr. 34
83646 Bad Tölz
Tel.: 08041 - 766 4100

Tagesstätte "Aufwind"

Teamleitung: Frau Roggenstein
Ludwigstr. 34
83646 Bad Tölz
Tel.: 08041 - 766 4195

"Haus Sonnenschein"- Sozialtherapeut. Wohnen

Einrichtungsleitung: Frau Niepel
Krankenhausstr. 37
83646 Bad Tölz
Tel.: 08041 - 766 2106

Presse

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Die Fußballmannschaft des Reha-Zentrums ReAL Isarwinkel besteht aus Reha-Patienten, Flüchtlingen und einheimischen Studenten. Mit Trainer Lucian Popovici nehmen sie an einem Turnier teil.
(Foto: Harry Wolfsbauer)

Diese Fußballmannschaft fährt zur Integrations-EM

Lucian Popovici schlägt eine Flanke auf den rechten Flügel, ein Mitspieler stoppt den Ball und passt ihn flach vor das Tor, wo Popovic und ein weiterer Fußballer aus dem Mittelfeld herbeistürmen und kreuzen, ein flacher Schuss - Pfosten. Eine normale Übung in einem normalen Training, sie wird auf vielen Fußballplätzen quer durch die Republik so einstudiert. Und doch spielt sich auf dem abgelegenen Rasen am Girlitzer Weiher in Bad Tölz etwas Ungewöhnliches ab: Die 23 Sportler, die sich an diesem sonnigen Juninachmittag eingefunden haben, sind Menschen mit psychischen Krankheiten, die gemeinsam mit Flüchtlingen kicken, auch ein paar Tölzer haben sich dazugesellt.

Depressive, Asylsuchende, Studenten - sie alle kämen gut miteinander aus, sagt Psychologe und Spielertrainer Popovici: "Das ist eben Fußball." Ein beispielhaftes Integrationsprojekt, das da aus einem Freizeitangebot des Reha-Zentrums ReAL Isarwinkel (Rehabilitation, Arbeit, Leben) entstanden ist. Nächste Woche hat die Mannschaft einen großen Auftritt: Sie nimmt am E.A.S.I-Cup in Heiloo in den Niederlanden teil, einer Art Europameisterschaft. [...]

Mehr als 20 Mannschaften haben sich für den E.A.S.I-Cup angemeldet, qualifizieren musste sich keine von ihnen. Mit zwei von Sponsoren finanzieren Bussen wird die Tölzer Mannschaft mit elf oder zwölf Spielern nach Heiloo fahren, wo sie während des fünftägigen Turniers in zwei Zelten übernachtet. Nach dem sechsten Platz im Vorjahr in Bad Oldesloe hat sich Popovici einiges vorgenommen. 

"Dieses Jahr hoffe ich, dass wir auch unter die ersten Zehn kommen", sagt er und gibt lächelnd zu, dass er Training und Turniere "ab und zu vielleicht zu ernst nehme". Auf dem stadionreif geschnittenen Rasen am Girlitzer Weiher ist er jedenfalls in seinem Element und ganz Fußballcoach. Auch Tobias F. fährt nicht ohne Ambitionen nach Holland: "Da ist schon was drin." Einen Platz unter den besten Zehn wünscht sich auch er. Die Hauptsache sei für ihn allerdings "der Spaß am Spielen".

(Tölzer Kurier vom 08.06.17, Klaus Schieder)

Aktuelles

Dabei sein, ist alles!

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Eine Gruppe von KollegInnen und KlientInnen der Tagesstätte 'Aufwind' und des Differenzierten Wohnen 'Florida' haben am 31.05.17 am Stadtlauf Geretsried teilgenommen. Ohne Leistungsdruck und mit viel Spaß an gemeinsamer Bewegung haben alle eine gute Zeit gelaufen. Alle LäuferInnen bekamen eine Medaille zur erfolgreichen Teilnahme überreicht.

Unsere Philosophie

Therapeutische Gemeinschaft

  • Aktivierung der vielfältigen Erfahrungen und Lösungs- kompetenzen der Betroffenen unter Einbeziehung der fachlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen.
  • gegenseitige therapeutische Begleitung von Fachleuten und Klientinnen.
  • Einbeziehung der Angehörigen, da seelische Beeinträchtigungen nicht nur das Leben des KlientInnen, sondern auch das Umfeld und meist die Familie beeinflussen.
  • Unterstützung der Angehörigen durch Informationen und den Austausch mit anderen Betroffenen.
  • Unser Ziel in der „Angehörigenarbeit“ ist die Stärkung des Selbstbewusstseins und der aktive Umgang mit Problemen.

Beziehungsarbeit

  • Jede/r Klientin bekommt von Anfang an eine feste Bezugsperson. Sie ist für alle Belange verantwortlich und bleibt innerhalb der Einrichtung zuständig, auch wenn sich der persönliche Bedarf ändert.
  • Die kontinuierliche Begleitung wirkt nach unseren Erfahrungen stabilisierend und gesundheitsfördernd. So entsteht Beziehung, die als Heilmittel wirkt.
  • Wir kennen die gesamte Sozial-Bürokratie und betreuen unsere Klienten durch den „Dschungel“.
  • Unser Sekretariat stellt hier jede notwendige Unterstützung bereit.
  • Wir haben das Wohl des einzelnen Klienten im Blick und bieten ein integriertes Versorgungsmanagement.

Qualitätsmanagement

  • Wir entwickeln unsere Angebote kontinuierlich bedarfsorientiert weiter.
  • Sie unterliegen unserem Qualitätsmanagement mit dem GAB-Verfahren.
    Wir verstehen dies als einen auf Dauer angelegten, sozialen Prozess. Jeder Mitarbeiter ist dazu eingeladen.
  • Unsere bisherigen Qualitätsanstrengungen konnten wir 2012 mit drei erfolgreichen Zertifizierungen krönen.
    Wir sind das erste Sozial-Unternehmen mit dieser Kombination in Deutschland, und mit dem Zertifikat unserer Qualität von Beziehungsarbeit sogar einzigartig in Europa.

Unser Leitbild

Jeder Mensch findet seinen Platz

Wir fördern aktiv die Akzeptanz vom Anderssein in der Gesellschaft. Dazu nutzen wir auch unsere Mitwirkungsmöglichkeiten in politischen Gremien zur Gestaltung von Rahmenbedingungen.

Die Anliegen und Rechte von Menschen, für deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Barrieren erschwert ist, müssen in der Gesellschaft besser berücksichtigt werden.

Wir gestalten die sinnvolle Vernetzung von regionalen Angeboten, damit die KlientInnen bekommen, was sie zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft brauchen.

Selbstverständlich dabei sein bedeutet wesentlich auch die Teilhabe am Arbeitsleben. Wir gestalten die Teilhabe am Arbeitsleben entsprechend den Möglichkeiten der KlientInnen in Form individuell angepasster Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten im ReAL-Verbund und in der Region, bis hin zur Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt.

Wir machen uns überflüssig

Unsere wohnortnahen Angebote der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation  dienen dem Ziel der Inklusion. Wir holen  KlientInnen dort ab, wo sie stehen und versuchen gemeinsam mit ihnen zu erfassen, was sie brauchen.

Für unsere Überlegungen und Handlungen sehen wir unsere KlientInnen als wichtigsten Auftraggeber.

Wir unterstützen  KlientInnen darin, realistische Lebensentwürfe zu entwickeln, um ein weitgehend selbstverantwortliches Leben führen zu können.

Dazu gestalten wir Beziehung und Kommunikation zwischen KlientInnen, Angehörigen, MitarbeiterInnen und anderen Beteiligten auf einer professionellen Ebene, um gemeinsame Lösungswege zu entwickeln und umzusetzen.

Innovation und konstruktives Querdenken sind wichtige Grundlagen unseres Unternehmens.

Fachlich anerkannte Methoden bilden das Fundament unseres Handelns. Durch die enge Zusammenarbeit von unterschiedlichen Berufsgruppen und den Fachbereichen, entstehen gemeinsam mit den KlientInnen auch ungewöhnliche Lösungen.

Wir sind uns bewusst, dass solche Lösungen bisweilen eine Herausforderung für die Gesellschaft darstellen.

Wir pflegen Beziehung

Die hohe fachliche, soziale und persönliche Kompetenz  unserer MitarbeiterInnen ermöglicht,  flexibel und engagiert den Anliegen der KlientInnen gerecht zu werden.

Wir unterstützen die MitarbeiterInnen in der Weiterentwicklung ihrer Fachlichkeit.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die professionell reflektierte Beziehung zwischen KlientInnen und MitarbeiterInnen.

Die MitarbeiterInnen pflegen einen achtsamen und wertschätzenden Umgang miteinander.

Die Tätigkeit fordert und erwartet Achtsamkeit gegenüber sich selbst, den KlientInnen und deren sozialem Umfeld.

Eigenverantwortung und Innovation sind wichtige Bausteine in unserer Zusammenarbeit.

Wir werden immer besser

Wir gewährleisten eine beständige Weiterentwicklung unserer Angebote auf der Basis eines zeitgemäßen Qualitätsmanagements.

Wir verstehen Qualitätssicherung und –entwicklung als einen auf Dauer angelegten, sozialen Prozess. Jeder Mitarbeiter beteiligt sich aktiv an der Erfassung, regelmäßigen Überprüfung und sinnvollen Entwicklung der Arbeitsabläufe im Unternehmen.

Mit dem GAB*-Verfahren nutzen wir dazu ein Instrument, das einen ständigen gemeinsamen Lernprozess der Organisation und der MitarbeiterInnen ermöglicht und fördert.

(* Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung, München)

Wir handeln ökonomisch

Wir erbringen unsere Leistungen nach den Grundsätzen der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.

Sichere wirtschaftliche Grundlagen sind die Basis zur Erfüllung unserer Aufgaben und werden gewährleistet durch eine optimale, kostendeckende Auslastung aller bedarfsorientierten Angebote und Maßnahmen von ReAL. Ein angemessenes Controlling dient dazu, aus den vorhandenen Ressourcen den größtmöglichen Nutzen  zu ziehen und unterstützt den unternehmerischen Auftrag.

Durch Transparenz der Kosten und Erlöse fördern wir das wirtschaftliche und strategische Denken unserer Mitarbeiterinnen.

Wir handeln ökologisch

In den Bereichen von ReAL sind wir bestrebt, den Arbeitsalltag neben ökonomischen auch an ökologischen Gesichtspunkten zu orientieren. Der effiziente und umweltbewusste Einsatz aller Mittel und Materialien ist eine tägliche Verpflichtung für jeden Mitarbeiter von ReAL.

Ein ressourcenschonender Umgang mit Energie und Wasser ist für  uns ebenso selbstverständlich wie eine nachhaltige Mülltrennung entsprechend dem Tölzer Modell.

In vielen Bereichen der Arbeitserprobung, Beschäftigung und künstlerischem Gestalten wird Abfallmaterial zur Herstellung wertvoller Produkte verwendet.

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Unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie hier:

Stellenangebote ReAL Isarwinkel