RPK - Rehabilitation für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Ziel ist die berufliche und soziale Eingliederung von Menschen, die in ihrem persönlichen und beruflichen Werdegang eingeschränkt sind. Die RPK Bad Tölz bietet sowohl stationäre als auch ambulante Aufenthalte an.

Die Erfahrung zeigt: Menschen mit einer psychischen Erkrankung haben oftmals einen jahrelangen Leidensweg vor oder bereits hinter sich. Alle Lebensbereiche sind betroffen. Hier setzt das Konzept der RPK in Form einer sogenannten Komplexleistung (siehe Leistungen) an.

 

Indikation

Indikation

Wir behandeln Krankheitsbilder wie

- Schizophrenie

- Depression

- Angststörung

Voraussetzungen

Voraussetzungen

Alter zwischen 16 und 55 Jahren

eine länger als 6 Monate andauernde Erkrankung

Übernahme durch einen Leistungs- bzw. Kostenträger

Leistungen

Leistungen

Aus verschiedenen Therapiebausteinen wird ein individuelles Angebot für unsere KlientInnen entwickelt. RPK – Maßnahmen sind sogenannte Komplexleistungen: Sie kombinieren stets medizinisch-therapeutische und berufliche Elemente zu einem individuellen Rehabilitationsplan. Man unterscheidet jedoch zwischen der medizinischen und der beruflichen Phase der RPK.

Medizinische Phase

Medizinische Phase

In der medizinischen Phase steht die medizinische und therapeutische Stabilisierung unserer KlientInnen im Vordergrund. Des Weiteren soll die Belastbarkeit in Hinsicht auf eine mögliche Wiedereingliederung in das Berufsleben je nach Möglichkeit dahingehend gesteigert werden, dass der/die RehabilitandIn eine positive Erwerbsprognose (3-6 Stunden täglich) erlangt.

Zu den einzelnen Elementen des Rehaangebotes: Therapeutisches Angebot, Sport- und Freizeitangebot

Zur Feststellung der Erwerbsprognose dienen uns Ergotherapie, interne Erprobungen in diversen Berufsfeldern oder auch externe Betriebspraktika.

Die medizinische Phase der RPK kann bis zu einem Jahr dauern. Bei einer positiven Erwerbsprognose kann die berufliche Phase der RPK im Anschluss folgen. Bei einer negativen Erwerbsprognose wird unsererseits empfohlen, dass für den Patienten/die Patientin die volle Erwerbsminderung festgestellt wird. Im Sinne der Nachsorge wird mit dem/der Rehabilitanden/in ein jeweils wohnortnahes Setting (wohnortnahe Unterstützung) gesucht. Hierbei spielt jedoch die Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt (vorerst) keine Rolle. Gegebenenfalls kann auch die Rehabilitation in unserem Hause im Rahmen der Soziale Rehabilitation fortgesetzt werden.

 

Berufliche Phase

Berufliche Phase

Die berufliche Phase der RPK legt den Schwerpunkt auf die Wiedereingliederung unserer KlientInnen in das Berufsleben. Ziel kann der Wiedereinstieg in den ehemals ausgeübten, bzw. einen entsprechend der Beeinträchtigung modifizierten Beruf sein (Berufliche Anpassung). Auch die Hinführung auf eine Ausbildung oder eine Umschulung stellt ein Ziel dar. Wesentliche Schwerpunkte der beruflichen Phase sind externe Betriebspraktika zur Belastungssteigerung. Die therapeutischen Elemente werden hingegen zunehmend zurückgefahren.

Auch die berufliche Phase kann bis zu einem Jahr dauern. Sofern beim Klienten bereits eine positive Erwerbsprognose festgestellt worden ist, kann der/die jeweilige Klient/in auch direkt in die berufliche Phase der RPK einsteigen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zur beruflichen Phase der RPK.

Leistungs- bzw. Kostenträger

Leistungs- bzw. Kostenträger

Leistungsträger sind die:

- Rentenversicherung,

- Krankenkassen,

- sowie die Agentur für Arbeit

Gerne übernehmen wir für Sie die Klärung des zuständigen Leistungsträgers.

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