Eignungsabklärung

Ziel der Maßnahmen ist herauszufinden, in welchem Bereich und in welchem Umfang der Teilnehmer arbeitsfähig ist und welche Unterstützung er/sie für eine Teilhabe am Arbeitsleben benötigt. Dabei wird die Frage beantwortet, inwiefern eine Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist, oder ob eine Alternative (beispielsweise  ein Arbeitsplatz in einer Werkstatt für behinderte Menschen, Zuverdienstprogramm, Integrationsfirma etc.)  eine geeignetere Form für die Teilhabe am Arbeitsleben darstellt. Hat der TN bereits gearbeitet wird festgestellt, ob eine Rückkehr in den vorherigen Beruf möglich ist und ggf. der Unterstützungsbedarf hierfür ermittelt.

Ablauf

Ablauf

1. Phase Eignungsanalyse (4 Wochen)

  • Anamnese
  • Psychologische Testverfahren
  • Fachpraktische Erprobungen
  • Gruppenübungen
  • Einzelgespräche

2. Phase Betriebliche Erprobung

Die KlientInnen werden im Anschluss an die erste Phase in geeignete Praktika (allgemeiner Arbeitsmarkt, Interne Praktika, WfbM) vermittelt. Die Akquise übernehmen die Mitarbeiter des Teams "Eignung Vermittlung Arbeit (EVA)". Sollte sich während Phase 1 herausstellen, dass Klientinnen für ein Praktikum (noch) nicht geeignet sind, entfällt Phase 2. Im Praktikum soll ermittelt werden, ob ein berufliches Potential für eine Beschäftigung im jeweiligen Bereich vorliegt. Der zeitliche Umfang der Praktika richtet sich nach dem individuellen Belastungsniveau der Klientinnen und kann in dieser Phase im Rahmen der stattfindenden praktischen Arbeitserprobung konkretisiert werden. Sowohl die Teilnehmer als auch die Arbeitgeber in den Erprobungsbetrieben werden während des Praktikums vom Team "Eignung Vermittlung Arbeit (EVA)" und intensiv betreut.

Zielgruppe

Zielgruppe

  • Menschen mit psychischer Erkrankung, die (wieder) am Arbeitsleben teilhaben möchten.
  • Menschen mit psychischer Erkrankung, deren Arbeitsmarktfähigkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt als negativ eingeschätzt wird, jedoch eine Ermittlung des aktuellen Leistungsstandes für den Rehabilitationsprozess zuträglich und förderlich ist

Was wird ermittelt?

Was wird ermittelt?

  • Ermittlung leistungsgerechter Arbeitsbereiche sowie des zeitlichen Umfangs der Erwerbsfähigkeit
  • Ermittlung der Eignung zur Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Ermittlung der Eignung zur Teilhabe an einem Alternativkonstrukt
  • Ermittlung der Reintegrationseignung und – möglichkeit in einen bereits erlernten oder ausgeführten Beruf
  • Ermittlung von Unterstützungsmöglichkeiten und – bedarfen

Wege nach der Eignungsabklärung

Wege nach der Eignungsabklärung

  • Direkte Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Ausbildung/Umschulung
    - auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
    - über die Berufsausbildung für Menschen mit besonderem Förderbedarf (BMbF)
    - in einem Berufsbildungswerk (BBW) / Berufsförderwerk (BFW)
  • Unterstütze Beschäftigung (UB)
  • Anstellung in einer Integrationsfirma
  • Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)
  • Zuverdienstprogramm
  • Weiterführung der Rehabilitation mit entsprechendem Inhalt

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